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Die Selektion Deutscher Luxushotels kürte die besten Auszubildenden: Elke Nüstedt aus dem Grand Hotel Heiligendamm siegte beim Nachwuchs-Contest.

29.12.2012

 220 Auszubildende aus zehn Selektionshäusern nahmen in diesem Jahr daran teil, zehn der Hotel- und Restaurantfachauszubildenden sowie Kochlehrlinge qualifizierten sich für den Endausscheid, der im Schlosshotel Fuschl (Salzburg) stattfand. Die 20-jährige Elke Nüstedt aus dem 2. Lehrjahr überzeugte die Jury mit Souveränität und Charme, sicherte sich ihren Sieg mit 4,5 Punkten Vorsprung vor Mathias Melsheimer, Kochlehrling (3. Lehrjahr) im Mandarin Oriental München. Dritter wurde Christian Bachelle, Hotelfachmann im 3. Lehrjahr, aus dem Nassauer Hof in Wiesbaden.

Im Rahmen des Contests wurden praktische wie theoretische Kenntnisse abgefragt, die von den Nachwuchskräften im Berufsalltag benötigt werden. So mussten die Teilnehmer zum Beispiel eine Anzeige zur Suche von Auszubildenden entwickeln, gut über Details der Selektionshäuser Bescheid wissen und ihr Ausbildungshotel in englischer Sprache vorstellen. Aber auch Kreativität und Phantasie waren gefragt, z.B. bei einer Menüzusammenstellung, einer Tortendekoration und einer Blindverkostung.

Elke Nüstedt wurde unter anderem mit einem Bildungsgutschein im Wert von 3.000 Euro prämiert. Die Oldenburgerin hat momentan noch keine Vorstellung für die Verwendung der Auszeichnung verkündet. Vorerst möchte sie die Ausbildung im Grand Hotel Heiligendamm bestens absolvieren und dann könnte sie sich eine Anstellung in gehobener Gastronomie in Frankreich vorstellen. Nach dem Abitur erfüllte sie sich ihren Berufswunsch, den sie schon seit Kindesbeinen an festhielt: „Sich als Koch kreativ entfalten, zum Beispiel beim Anrichten oder Dekorieren und Gerichte neu kreieren - zum Koch werden gehört soviel mehr als nur kochen", lässt die Auszubildende wissen.

Der Nachwuchswettbewerb von „Selektion fördert" war eine wertvolle Erfahrung für die 20-Jährige. Schirmherr der Initiative ist Fernseh- und Sternekoch Christian Rach. Er gratulierte den Teilnehmern per Videobotschaft: „Sich einem solchem Wettbewerb zu stellen, ist nicht nur mutig, sondern es fördert auch die Freude am eigenen Können. Um in die Endausscheidung zu gelangen, mussten sich alle in ihren eigenen Betrieben bereits durchsetzen, das ist ein bemerkenswerter Erfolg. Hier hat man es ganz klar mit Menschen zu tun, die sich berufen fühlen."