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Herz-Schmerz am Ostseestrand

08.11.2012

Endlich ist es soweit, am 11.11.2012, 20.15 Uhr im ZDF, sind sie zu sehen: Christine Neubauer, Gesine Cukrowski, Birge Schade und Markus Knüfken. Im August zeigte sich das Schauspieler-Quartett in Heiligendamm drei Wochen lang unzertrennlich. Sie spazierten über die Seebrücke, saßen in der Sauna, liefen durch die Lobby, dinierten im Kurhaus Restaurant, schliefen und drehten in der Burg Hohenzollern und spielten auf so gut wie allen Anlagen des Grand Hotel Heiligendamm ihre Rollen zum Film: „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“. Fast an jedem Tag des Drehevents war das gut 40–köpfige Team ausschließlich im Hotel unterwegs. Keine Frage, die Drehzeit war für Gäste, Hotelpersonal und dem Drehteam spannend und aufregend, hin und wieder aber auch eine kleine Herausforderung. Nicht immer spielte das Wetter mit oder eine Szene benötigte doch mehr Zeit als geplant. Öfter als vorgesehen standen folglich Zeit- und Drehortverschiebungen auf der Tages- und Nachtordnung, denn auch zu später Stunde wurde beispielsweise auf der Kurhaus Terrasse oder im Treppenhaus und auf den Fluren des Grand Hotels gedreht. Jetzt kommt das Ergebnis auf den Bildschirm und wer schon immer hinter die Kulissen des Grand Hotels schauen wollte, hat nun, ganz gemütlich vom heimischen TV-Sessel, die beste Möglichkeit dazu.

„Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ ist ein spritzig-unterhaltender Film über das, was Frauen in den Wechseljahren umtreibt, was sie verdrängen oder mit allen Tricks bekämpfen. Nicht nur unterhaltsam für die Frauen, sogar der Männerwelt könnte der Film so manche Frage darüber beantworten, warum ihre Frauen denn so gar keine Lust auf ihren 50. Geburtstag haben oder wie das denn so ist, wenn die Stimmungen in alle Richtungen schwanken. Amüsant schickt Dora Heldt, die Autorin des verfilmten Buches „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“, ihre Heldin Doris, mit ihren Freundinnen an die Ostsee, um das unvermeidliche Geburtstagsjubiläum zu feiern. Ein einschneidendes Datum, vor dem Doris (Christine Neubauer) die Flucht ergreift, in ein Wellness-Wochenende, in ein schickes Hotel mit allem Pipapo. Die Gefährtinnen sind allerdings nicht begeistert, als sie erfahren, dass Doris den Aufenthalt zur Sinnsuche nutzen will und so gibt es so manche unvorhergesehene Begegnung und überraschende Enthüllung.

Immer wieder dient Heiligendamm als Kulisse für Foto- und Dreharbeiten. Grund dafür ist die charmante Kombination aus eigenwilliger Landschaft, den historischen Gebäuden und die zauberhafte Ostsee vor der Tür. Nach dem Kinofilm „Das Blaue vom Himmel” (2010 mit Hannelore Elsner) ist 2011 auch der TV-Zweiteiler „Deckname Luna”, der gerade jetzt, am 5. und 8. November, 20.15 Uhr im ZDF läuft, teilweise im Alexandrinen-Cottage in Heiligendamm entstanden.