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Buchempfehlungen

"Heiligendamm – Historische Bilder" – Frank Mohr und Gregor Stentzel

Dieses Buch offeriert eine umfassende und interessante Auswahl historischer Bilder des ältesten deutschen Seebads Heiligendamm. 204 Abbildungen zeigen die baugeschichtliche Entwicklung auf Ölgemälden, kolorierten Grafiken, Zeichnungen, Stadtplänen, Fotos und Ansichtskarten wie auch auf Landeskarten, Buchseiten, Medaillen, Notgeldscheinen, Buchseiten und Souvenirs. Alle Abbildungen sind mit genauen Angaben und erläuterndem Text versehen. Ausgehend von den Dargestellten werden sowohl die Geschichte des Seebads wie auch einzelne Bauwerke und das mit verbundene Wirken der beteiligten Künstler und Persönlichkeiten beschrieben. Außerdem werden die Hinweise auf andere interessante Aspekte Heiligendamms gegeben. Das vorliegende Buch möchte einen Beitrag für das bessere Verständnis der Entwicklung und für das heutige Erscheinungsbild des einmaligen deutschen Seebades leisten und zur weiteren Beschäftigung mit diesem bemerkenswerten Ort am Heiligen Damm anregen.

Selbstverlag Frank Mohr


"Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler Mecklenburg-Vorpommern" – Georg Dehio

Der Dehio ist das umfangreichste Standardwerk zur deutschen Denkmalslandschaft und als »Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler« der ideale Reisebegleiter für Kunstliebhaber. Das praktische Nachschlagewerk gibt kompakte und zugleich detaillierte Informationen über alle bedeutenden Bauwerke in den Bereichen der Architektur, der Plastik, der Malerei und des Kunsthandwerks.

Deutscher Kunstverlag


"Das Europa der Könige" – Leonhard Horowski

Als Europas Herrscher eine große Familie waren - das schwungvoll erzählte Panorama einer Zeit, die sich uns faszinierend fremd und doch seltsam vertraut darstellt. Ein eigenartiger Kontinent ist das Europa der Könige: Hier kann ein König von England, der kein Englisch spricht, auf die Idee kommen, die Pläne eines kein Spanisch sprechenden Königs von Spanien zu durchkreuzen, indem er dem kein Polnisch sprechenden König von Polen anbietet, König von Sizilien zu werden. Hier residiert die Macht in überfüllten Schlössern, deren Höflings-Bewohner sich den ganzen Winter über um das Recht streiten, in Gegenwart der Königin auf einem Hocker sitzen zu dürfen, bevor sie im Sommer losziehen, um an der Spitze knallbunt uniformierter Truppen direkt in das Musketenfeuer der Kriegsgegner hineinzumarschieren. Hier lebt eine Gesellschaft, in der ein Edelmann, der erst mit dreiundzwanzig Jahren feststellt, keinen Vornamen zu haben, weniger auffällt als einer, der seine Frau mit ihrem Vornamen anredet. Hier schart sich der höfische Adel um Herrscher, die in einem dichten Netz aus diplomatischen Beziehungen, Intrigen und Verschwörungen gefangen sind: Nationalität und Ideologie sind ihnen nichts, die eigene Dynastie dagegen alles.

Leonhard Horowski führt uns kenntnisreich und unterhaltsam durch untergegangene Welten, deren Bewohner er auf die Schlachtfelder des Krieges wie auf die der Heiratspolitik begleitet; er folgt Edelleuten und Prinzessinnen durch labyrinthische Palast-Korridore und sieht zu, wie mit Duellen und Zeremonien Politik gemacht wurde. Er zeichnet ein schillerndes Porträt des Adels in jener Epoche, als er noch keine natürlichen Feinde kannte - im Europa der Könige, das an sich und seinem dynastischem Denken schließlich gescheitert ist.

Rowohlt Verlag