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Das ist der Gipfel - nach 10 Jahren kehrt der G8-Strandkorb noch einmal nach Heiligendamm zurück

19.05.2017

Bemerkenswert - fünf Präsidenten, drei Premierminister und die Bundeskanzlerin passten tatsächlich in einen Korb. Das Gipfelbild, das 2007 um die Welt ging, war ein überdimensionaler Standkorb, sechs Meter lang, zwei Meter hoch. In ihm posierten die Staats- und Regierungschefs für das damalige G8 -„Familienfoto“ im Grand Hotel Heiligendamm. Für die Produktion des Korbes benötigte man zwei Kilometer Flechtband, einen Kubikmeter Holz und 35 Quadratmeter blau-weißes Tuch. Der gewaltige Strandsessel muss Dr. Reinfried Pohl, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden und Gründer der Deutschen Vermögensberatung AG, beeindruckt haben. Er ersteigerte Ende 2007 den legendären Korb für eine Million Euro in der Sendung „Ein Herz für Kinder“, um damit eine Spendentour durch Deutschland zu starten, deren Erlös die DVAG wiederum der Hilfsaktion für Kinder zugutekommen ließ.

Jetzt kommt der Titan noch einmal nach Hause

Exakt zehn Jahre später gönnt sich der wohl berühmteste Mega-Strandkorb, dort einen Urlaub, wo seine Wiege stand, in Heiligendamm. Nun aber, um seinem Ursprung als Strandsessel, dem Kultobjekt deutscher Gemütlichkeit  gerecht zu werden.
Vom 29. Mai bis zum 10. Juli 2017 können sich die Gäste des Grand Hotel Heiligendamm im Gipfelkorb einmal so fühlen, wie die Staatsgäste vor zehn Jahren. Und mit dem direkten Blick auf das Meer, lässt sich der Urlaubsdrink in dem gewaltigen Strandsitzmöbel, das ganz lässig eine Großfamilie zusammenrücken lässt, einmal ganz anders genießen.
Und dabei ist der Korb-Jubilar in bester Gesellschaft, denn auch das Kurhaus, Wahrzeichen von Heiligendamm, wird 200 Jahre alt.  So richtig feiern lässt sich der sogenannte „Tempel am Meer“ so ganz im Sinne des Mecklenburgischen Herzogs Friedrich Franz I., dem einstigen Bauherrn des ersten Deutschen Seebades an der Ostsee - mit einem prächtigen Ball, im Oktober.

Details zum Jubiläum unter www.grandhotel-heiligendamm.de/200jahre

Bewegte Geschichte

Heiligendamms Geschichte begann Ende des 18. Jahrhunderts, exakt im Jahr 1793. Der Mecklenburgische Herzog Friedrich Franz I.  ließ auf Anregung seines Rostocker Leibarztes Professor Vogel das erste deutsche Seebad nahe bei Bad Doberan, seiner Sommerresidenz, errichten. Prof. Vogel wollte die „außer Zweifel gesetzte heilsame Wirkung des Badens im Seewasser in sehr vielen Schwachheiten und Kränklichkeit des Körpers“ nutzen.
So entstand bis 1870 ein einzigartiges imposantes architektonisches Ensemble von Logier-, Bade- und Gesellschaftshäusern, das damals, wie heute seinesgleichen sucht – Schönheit im Überfluss. Die Inschrift "HEIC TE LAETITIA INVITAT POST BALNEA SANUM" (Frohsinn erwartet dich hier, entsteigst du gesundet dem Bade) am Giebel des von Baumeister Severin errichteten Kurhauses wurde zum Leitspruch für das Leben im eleganten Badeort Heiligendamm. Bis kurz vor Ende des 2. Weltkrieges blieb Heiligendamm ein exklusiver Badeort. 1948 wurde der Kurbetrieb wieder aufgenommen, von 1957 bis 1990 war Heiligendamm Sanatorium der Sozialversicherung. 2003 wurde das Ensemble als Grand Hotel Heiligendamm wiedereröffnet.
Ostseewasser und frische Seeluft garantieren auch heute noch optimale Erholungserfolge in Heiligendamm. Das direkt am Ostseestrand gelegene Luxushotel genügt mit seinen Angeboten höchsten Ansprüchen. Besonders in den Bereichen Gourmetgastronomie und Wellness hat sich das zu den Spitzenferienhotels zählende Haus inzwischen weltweit einen Namen gemacht. Seit vier Jahren ist das Grand Hotel Heiligendamm ein, von Paul Morzynski, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater aus Hannover, eigentümergeführtes Unternehmen.

Kontakt: Dorit Wehmeyer, Tel. +49 38203 740-7603, dorit.wehmeyer@grandhotel-heiligendamm.de

Foto: Bundesregierung / Kühler